une prise de … // je ne sais pas

mes chers

Wer kennt sie nicht, die Tage, an denen ihr einfacht nicht wisst, was zu sagen ist? Nicht wisst, wie euch geschieht, was ihr fühlt und wie ihr euch verhalten sollt?

Ja, solche Tage gibt es. Zum Glück nicht oft, aber doch immer wieder. Manchmal, da fühle ich mich angesichts der Tatsache, dass tausende Geschehnisse einfach so auf mich einprasseln, ein wenig verloren.

Täglich geschehen unschöne Dinge, doch solange es einen selbst nicht direkt betrifft, kann man damit umgehen. Doch wie verhältst du dich, wenn es plötzlich dich trifft? Aus heiterem Himmel, einfach so. Oder Menschen, die dir in irgendeiner Form nahe stehen? Was kannst du tun, um jemandem Halt und Kraft zu geben?

Hilft es, Fragen zu stellen oder sollte man einfach nur für denjenigen da sein? Kann man denn überhaupt einfach nur Anteil nehmen, ohne demjenigen etwas zu sagen?

Ja, reden hilft, so sagt man. Doch ich denke, dass es einfach auch Momente gibt, an denen Nichtssagen aufrichtiger ist, als mit irgendwelchen leeren Phrasen um sich zu werfen.

Ich denke auch, dass es nichts Schlimmeres gibt, als zu sagen: „Ich weiss genau, wie du dich fühlst!“. Es geht hier nicht um Vergleiche, aber jeder kann sich glücklich schätzen, wenn er eben nicht weiss, wie es sich anfühlt. Deswegen sollte er diesen Ausspruch mit Bedacht wählen. Ausser, er tut es wirklich: wissen, wie es ist …

… jemanden für immer zu verlieren.

… an jemandes Seite zu warten, bis er wieder erwacht.

… zu hoffen, dass alles wieder gut wird.

Was sagst du, ja du, zu so einem Menschen?

Ich, ich weiss es nicht!

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 Photography by Anita Rossé , all rights reserved

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