une prise de … // l’avent

mes chers

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…..“

Ich weiss nicht, wie ihr das seht, aber ich mag den Advent 🙂 Ja, diese Zeit ist eine ganz besondere. Und ja, schon klar, es gibt sie auch, die Dauergestressten, die Ewignörgler und die Non-Stoppessimisten. Aber diese Geschichte handelt nicht von solch negativem Getue, nein, diese Kurzgeschichte handelt von dem Schönen. Von dem Besinnlichen. Von dem, was das Herz erwärmt!

Und was braucht es eigentlich, um genau dieses zu erwärmen? Geld? Mais non, was es braucht, ist Zuneigung. Zuneigung zu seinen Liebsten, manchmal auch gegenüber denen, denen wir gar nicht so nahe stehen und, das ist am wichtigsten, sich selbst gegenüber!

Wie schon gesagt, diese Zeit ist etwas ganz Besonderes. An vielen Orten werden stimmungsvolle Dekorationen angebracht und Dörfer, gar Städte erscheinen in prächtigem Lichterglanz. Oh, wie schön es doch ist. Für mich ist es eine Zeit zum innehalten und Revue passieren lassen. Über das, was in den vergangenen Monaten geschah. Und eine Zeit zum es sich einfach gut gehen lassen. Ein Tässchen Tee, ein wärmendes Bad, ein entspannter Spaziergang über den Weihnachtsmarkt. Hach, diese Zuneigung sich selbst gegenüber tut doch einfach unglaublich gut.

Hmm, erinnerst du dich an den wohligen Duft dampfenden Glühweins? Was fühlst du, wenn du daran denkst? Genau, so empfinde ich auch. Und sollten wir nicht des Öfteren genau diese Gefühle, diese Sehnsüchte pflegen?

Manchmal denke ich, dass wir, genau weil wir uns so ziemlich alles en masse kaufen können, gar nicht mehr wissen, was uns eigentlich zufrieden macht. Wieso nicht einmal ein paar Takte zurückbuchstabieren und sich erfreuen an den simplen Dingen des Lebens? 

Wie wäre es, sich zu erfreuen, wenn der erste Schnee fällt? Bewusst den frischen, klaren Geruch einzuatmen und die Stille zu geniessen, welche sich ausbreitet. Oder wie wäre es, dem Lodern eines Kaminfeuers zuzuschauen? Zu lauschen, wie das Holz knistert.

Wieso geben wir uns so viel rascher der Hektik hin und lassen uns mitreissen von der Giftigkeit und Aggressivität jener Menschen, denen die Adventszeit böse auf das Gemüt schlägt? Nein, nein, ich plädiere keineswegs für ein so tun, als wäre alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber, mes chers, sollten wir uns nicht doch ein wenig hintersinnen? Nachdenken, ob dieser „Stress“ eine Notwendigkeit ist oder ob es auch gehen würde, wenn wir uns das eine oder andere Minütchen an Zuneigung trotzdem noch gönnen täten.

Und so höre ich von weitem leise singen: „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier…..“

Advent

Photography by Anita Rossé , all rights reserved

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