Lama-Trekking auf dem Bartholomäberg

Liebst du es, dich draussen in der wunderschönen Natur aufzuhalten? Und magst du Tiere? Dann ist ein Lama-Trekking genau das Richtige für dich! Garantiert…auch wenn es Leute gibt, die behaupten, dass diese wunderbaren Lebewesen spuken würden und störrisch seien. Also, lass all diese Vorurteile hinter dir und pass jetzt gut auf. Eine solche Wanderung ist nämlich etwas ganz Besonderes!

Es kann gut sein, dass ihr vielleicht schon einmal von einem Lama- und/oder Alpaka-Trekking gehört oder gelesen habt. Dazu gilt zu erwähnen, dass es mittlerweile zig Regionen gibt, die solche geführte Wanderungen anbieten. Und als ich vor Weihnachten im wunderschönen, verschneiten Montafon, genauer gesagt in Schruns, im Urlaub war, nutzte ich die Gelegenheit, ein Lama-Trekking zu machen. Ich muss dazu sagen, dass ich mir das schon seit Jahren wünsche, weil mir diese putzigen und stolzen Tiere richtig gut gefallen. Kleiner Tipp am Rande: Auf Instagram findet man richtig tolle Lama/Alpaka-Feeds. So, nun aber zurück zum Lama-Trekking, welches Llamero Horst Kuster, zusammen mit Montafon-Tourismus auf dem Bartholomäberg anbietet.

Lama-Trekking auf Bergknappen-Pfaden – Bartholomäberg

Auf 1200 M.ü.M. liegt der Hof von Horst Kuster und seinen 5 stolzen Lama-Hengsten. Schon beim Betreten des Hofes merkt man, wie wundervoll hier Mensch und Tier miteinander leben. Horst Kuster nimmt sich nämlich sehr viel Zeit, seine Lamas bestens zu pflegen und zu umsorgen, so dass sie keinen Grund haben, sich gegenüber Menschen merkwürdig, gar bösartig zu verhalten. Es ist nämlich ein Irrglaube, dass Lamas und Alpakas (die kleinen Verwandten der Lamas) per se um sich spuken. Diese super intelligenten Tiere sind nämlich total friedfertig und absolut stressresistent. Sie sind auch keine Fluchttiere, nein, sie bleiben selbst in brenzligen Situation sehr gelassen und ruhig. Was ein riesen Vorteil ist, wenn man wandern geht und vielleicht mal ein Mountainbiker oder ein Auto an einem vorbeirauscht. Zudem sind sie sehr gemütliche Tiere und deshalb besonders geeignet für Wanderungen mit Kindern oder älteren Menschen. Woher ich das alles weiss? Vor jeder Wanderung nehmen sich Horst Kuster und Imelda Dönz, die seit zig Jahren Wanderungen in Montafon führt und Horst Kuster bei seinen Lama-Trekkings unterstützt, ausgiebig Zeit, bei einem feinen, hausgemachten Punsch (der romantisch über einem offenen Feuer vor sich hin köchelt) spannende Facts zu den flauschigen Vierbeinern zu erzählen. So hat man auch gleich die Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Tiere etwas kennen zulernen bzw. die Tiere haben Zeit, uns zu beschnuppern. Apropos beschnuppern: Unglaublich aber wahr, Lamas haben überhaupt keinen Geruch, was an ihrem speziellen Fell/Haaren liegt. Soviel zu diesen super knuffigen Tieren.

Horst Kuster teilt vor dem Trekking (fast) jedem Teilnehmer ein Lama zu, das man während der Wanderung führt. Interessant war es zu sehen, wie er instinktiv die passenden Charaktere einander zugeordnet hat. So war es wirklich schön zu sehen, wie der super liebe Shorty mit meiner Mutter Christine lief. Mit was für einer Harmonie sie beide den Berg hinauf wanderten…einfach süss! Die Route ging von Innerberg, was, wie bereits gesagt, auf 1200 M.ü.M. liegt, hinauf zum Gasthaus Kristberg. Insgesamt wurden gute 300 Höhenmeter überwunden und das in schönster Schneelandschaft. Nachdem wir im Gasthaus Rast gemacht und uns gestärkt haben, ging es in der Dunkelheit im Licht der Stirnlampen wieder bergab zurück nach Innerberg. Ein absolut eindrückliches Erlebnis, das man sicher nicht vergessen wird! PS: Wir werden garantiert wieder einmal bei Imelda Dönz, Llamero Horst Kuster und seinen 5 Lieblingen vorbeischauen. Wer weiss, vielleicht im Sommer, denn auch im Sommer werden Lama-Trekkings angeboten.

Lama Trekking mit Horst Kuster auf dem BartholomäbergLama Trekking mit Horst Kuster auf dem Bartholomäberg

Photography by Anita Rossé , all rights reserved

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1 Kommentare

  1. christine rossé

    Ein unvergesslich schönes Erlebnis:-) Von A-Z alles perfekt organisiert und der „Abstieg“ mit Stirnlampen-Beleuchtung einmalig……..

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