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mes chers

Wie wichtig ist es euch, Bescheid zu wissen, was genau in eurer Kleidung steckt? Oder anders gefragt, ist euch eigentlich die Herkunft und die Bedeutung gewisser Rohstoffe bekannt? Gerade jetzt, wo es kälter wird, ist es schon wichtig, Materialien zu auszusuchen, die auch wirklich warm geben. Für alle, die sich gerne auch einmal damit befassen möchten, hier ein paar interessante Fakten zu Rohstoffen für edle Gewebe.

Zusammengetragen aus  „Die Lady, Handbuch der klassischen Damenmode“.

Kaschmir

Das sagenhaft weiche Haar der Kaschmirziege gilt als das Feinste, was auf dem Bekleidungsmarkt zu finden ist. Und wieso das so ist? Das Unterhaar der Ziege wird vorsichtig herausgekämmt und nicht wie bei den Schafen geschoren. Dieser aufwändige Prozess führt dazu, dass jeweils nur kleine Mengen (männliches Tier ca. 150 – 200 Gramm, weibliches Tier nur ca. 100 Gramm verwertbare Flaumhaare) entnommen werden können, was dann letztendlich das Kaschmir als Rohstoff so exklusiv und teuer macht.

Angora

Na, habt ihr das gewusst, dass Angora vom sogenannten Angorakaninchen stammt? Dank seiner isolierenden Eigenschaften werden die feinen und leichten Haare oft zusammen mit Schurwolle verarbeitet.

Mohair

Dieses feine, lange und seidige Haar stammt von der Angoraziege. Ja, richtig gehört! Meistens wird es zusammen mit Schurwolle verarbeitet, zu einem Mischgewebe, was sich besonders durch eine angenehme Tragweise und eine Knitterresistenz auszeichnet. Nicht zu vergessen, der Mohairanteil liefert dem Gewebe einen wunderschönen Glanz.

Alpaka

Das südamerikanische Kamel liefert feine, weiche und glänzende Haare. Oftmals auch mit Schurwolle zu Mischgewebe verarbeitet, hat es auch die Eigenschaft, knitterresistent zu sein.

 

Und wie behandelt man solche edle Naturmaterialien?

Nicht allzu oft waschen, denn die oftmals geruchs- und schmutzabweisenden Materialien benötigen nur das „Bad“ an der frischen Luft, um sich zu reinigen. So bleiben die Sachen nicht nur ewig schön, sondern bereiten auch noch lange Freude!

Und was das Thema Pilling betrifft, dafür gibt es ganz tolle Helferchen 🙂

Wolle

Photography by Anita Rossé , all rights reserved

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